Jan 24 2012

Ich überstand ICE 786

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Vier Stunden im ICE sind für Vielfahrer und Fernreisende keine Ausnahme. Vier Stunden von Hamburg-Harburg bis Hamburg-Hauptbahnhof stellen jedoch eine Ausnahmesituation dar. Eine Strecke, die normalerweise etwas mehr als 10 Minuten erfordert, wurde heute Nacht für Reisende im ICE von München zur Falle. Auch für mich.

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May 9 2011

Exzellent?

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Ich bin gerade auf die Webseite der Exzellenzinitiative gestoßen. Dort heißt es, “die Exzellenzinitiative fördert heraus­ragende Forschung an den deutschen Universitäten.” Zu einem exzellenten Webauftritt gehört es meiner Meinung nach auch, dass Projektname und Domainname übereinstimmen. Wieso findet sich aber die Exzellenzinitiative unter exzellenz-initiative.de? Hat man bei der Domainregistrierung nicht aufgepasst oder war exzellenzinitiative.de schon vorher vergeben? In beiden Fällen keine exzellente Leistung der Initiative, oder?

Ausschnitt der Webseite der Exzellenzinitiative


Mar 9 2011

Hamburg, Austin, Ulm

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Da muss ich doch wirklich erst das beste Wirtschaftsmagazin der Republik in die Hand nehmen, um von car2go zu erfahren. Car2go verspricht eine flexiblere Variante des Car-Sharing zu sein. Dahinter steht Daimler, weshalb es offensichtlich ausschließlich Smarts zu mieten gibt.

Nach einem Blick auf die Webseite ist mir noch nicht ganz klar geworden, worin der entscheidende Unterschied besteht; ich muss es wohl ausprobieren.

Und was hat es mit dem Titel auf sich? Ganz einfach: Car2go ist in den drei Städten Austin, Hamburg und Ulm an den Start gegangen. Schräge Mischung…


Jan 12 2011

Satire…

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…kann vor der Realität manchmal nur kapitulieren: http://emanzipationoderbarbarei.blogsport.de/2009/06/04/der-juli-song/


Aug 10 2010

Tolstoi und Hornby

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Heute bin ich mit der Bahn von Hamburg nach Köln gefahren. In Köln habe ich ein Taxi genommen. Als ich einstieg und das Fahrtziel nannte, nahm der Taxifahrer sein Handy vom Ohr und sagte in etwa: “Nur Katastrophen heute…” Ich nahm an, er meinte sein Telefonat. Als er weiterredete, wurde klar, dass er von meinem Fahrtziel sprach. Er fragte mehrfach, ob ich nicht doch lieber zum Flughafen wollte. Der Flughafen lohne sich richtig.

Es ging ihm gleich besser, als er erkannte, dass er das Fahrtziel um rund 400 Hausnummern missverstanden hatte. Vielleicht weil er Russe war. Zumindest hatte er einen Akzent, sprach davon, dass er im Kommunismus gelebt und in Moskau gearbeitet hatte und jetzt die Vorzüge des Westens genieße. Trotzdem hatte er eine eher negative Sichtweise auf die Welt. Während der rund 20minütigen Fahrt sprach er vor allem über das, was ihn in der Gesellschaft störe.

Dann zitierte er Tolstoi und ich musste passen. Das brachte mir skeptische Blicke ein. Er griff zu dem Buch auf der Ablage und hielt es mir vor die Nase. Tolstoi. Auf Russisch. Wie konnte ich noch nie Tolstoi gelesen haben? Zum Glück war die Fahrt zu Ende, sonst hätte ich meinem inneren Drang nachgeben und ihm erklären müssen, wie ich trotz offenkundiger Bildungsschwächen bisher überleben konnte.

Auf der Rückfahrt traf ich im Zug einen jungen Mann und habe mich mit ihm unterhalten. Er kam von einem Vorstellungsgespräch, was mich überrascht hat. Er war zwar ordentlich gekleidet, jedoch hätte ich zu diesem Anlass nicht zitronengelb getragen. Auf meine Frage, wie es gelaufen sei, zeigte er sich nicht optimistisch. Ich war neugierig und wollte wissen, welche Ausbildung er hat. Ingenieurwissenschaften hat er studiert, vor acht Monaten sein Studium beendet und ist seitdem arbeitssuchend; auch eine Promotion komme in Frage. Das hat mich wieder überrascht. Mit einem Studium hatte ich nicht gerechnet.

Später hat er nur noch bemerkt, dass Zugfahrten sehr langweilig sein können. Ich sei vorbereitet, sagte ich ihm, deutete auf mein Buch; im Moment lese ich Nick Hornby. Er sah auf das Buch und sagte: “Lesen und Schreiben ist nicht so meine Sache.”

Immigrierte Taxifahrer und graduierte Ingenieure — im Englischen würde man wohl sagen “Don’t judge a book by looking at it’s cover”…


Sep 27 2009

Endlich ein Grund, zu wählen

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Ich habe gerade von meiner üblichen Videothek eine SMS bekommen: Wenn ich nach der Wahl bis 18 Uhr vorbeikomme und die SMS vorzeige, bekomme ich einen Verleihartikel gratis! Na, wenn das kein Grund ist, zur Wahl zu gehen!


Feb 17 2009

Gesellschaft 2.0 – Bewertungsplattform für Behördenmaßnahmen

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Kürzlich bin ich durch ein Werbeplakat auf eine Initiative des BMFSJS aufmerksam geworden. Darauf ist ein älterer Herr zu sehen, der ehrenamtlich als Unternehmensberater im von ihm gegründeten Bremer Senior Service e.V. tätig ist. Tolle Sache! Das Plakat hat auch funktioniert; ich habe mir die Adresse der Webseite der Initiative “Alter Schafft Neues” notiert.

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