Mar 9 2011

Hamburg, Austin, Ulm

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Da muss ich doch wirklich erst das beste Wirtschaftsmagazin der Republik in die Hand nehmen, um von car2go zu erfahren. Car2go verspricht eine flexiblere Variante des Car-Sharing zu sein. Dahinter steht Daimler, weshalb es offensichtlich ausschließlich Smarts zu mieten gibt.

Nach einem Blick auf die Webseite ist mir noch nicht ganz klar geworden, worin der entscheidende Unterschied besteht; ich muss es wohl ausprobieren.

Und was hat es mit dem Titel auf sich? Ganz einfach: Car2go ist in den drei Städten Austin, Hamburg und Ulm an den Start gegangen. Schräge Mischung…


Feb 24 2011

Und er läuft und läuft und läuft…

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26 years later, still the same car


Feb 17 2011

Heute auf dem Mensa-Speiseplan

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Die Mensa in der Averhoffstraße serviert heute “Hähnchenkeule Texicana (9,22) mit mexikanischer Salsa-Soße (2,9,14,20,22) und Amazing Fries (14)”. Da fällt mir nix mehr ein.

Heißt das auf Deutsch dann eigentlich “Soße-Soße” und “amüsante Fritten”?


Jan 20 2011

Öffentlich-dümmlich

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Über das Für und Wider von Rundfunkgebühren ist viel gesprochen und geschrieben worden. Niemand mag es, Geld auszugeben, zwangsweise schon gar nicht. Wenn das mit dem Geld Produzierte aber auch noch vernichtet wird, wird es endgültig absurd.
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Jan 14 2011

Rehab

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Als ich im vergangenen Jahr die “Jolly Boys” entdeckt habe, habe ich mich sehr über die Cover-Version von Amy Winehouse’ Song “Rehab” gefreut. Jetzt habe ich bei Youtube eine ältere Version, das “echte” Original gefunden.

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Jan 12 2011

Satire…

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…kann vor der Realität manchmal nur kapitulieren: http://emanzipationoderbarbarei.blogsport.de/2009/06/04/der-juli-song/


Dec 29 2010

Unter Tage

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Bottrop, Prosper Haniel, Schacht X, Dezember 2010

Bottrop, Prosper Haniel, Schacht X, Dezember 2010


Aug 10 2010

Tolstoi und Hornby

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Heute bin ich mit der Bahn von Hamburg nach Köln gefahren. In Köln habe ich ein Taxi genommen. Als ich einstieg und das Fahrtziel nannte, nahm der Taxifahrer sein Handy vom Ohr und sagte in etwa: “Nur Katastrophen heute…” Ich nahm an, er meinte sein Telefonat. Als er weiterredete, wurde klar, dass er von meinem Fahrtziel sprach. Er fragte mehrfach, ob ich nicht doch lieber zum Flughafen wollte. Der Flughafen lohne sich richtig.

Es ging ihm gleich besser, als er erkannte, dass er das Fahrtziel um rund 400 Hausnummern missverstanden hatte. Vielleicht weil er Russe war. Zumindest hatte er einen Akzent, sprach davon, dass er im Kommunismus gelebt und in Moskau gearbeitet hatte und jetzt die Vorzüge des Westens genieße. Trotzdem hatte er eine eher negative Sichtweise auf die Welt. Während der rund 20minütigen Fahrt sprach er vor allem über das, was ihn in der Gesellschaft störe.

Dann zitierte er Tolstoi und ich musste passen. Das brachte mir skeptische Blicke ein. Er griff zu dem Buch auf der Ablage und hielt es mir vor die Nase. Tolstoi. Auf Russisch. Wie konnte ich noch nie Tolstoi gelesen haben? Zum Glück war die Fahrt zu Ende, sonst hätte ich meinem inneren Drang nachgeben und ihm erklären müssen, wie ich trotz offenkundiger Bildungsschwächen bisher überleben konnte.

Auf der Rückfahrt traf ich im Zug einen jungen Mann und habe mich mit ihm unterhalten. Er kam von einem Vorstellungsgespräch, was mich überrascht hat. Er war zwar ordentlich gekleidet, jedoch hätte ich zu diesem Anlass nicht zitronengelb getragen. Auf meine Frage, wie es gelaufen sei, zeigte er sich nicht optimistisch. Ich war neugierig und wollte wissen, welche Ausbildung er hat. Ingenieurwissenschaften hat er studiert, vor acht Monaten sein Studium beendet und ist seitdem arbeitssuchend; auch eine Promotion komme in Frage. Das hat mich wieder überrascht. Mit einem Studium hatte ich nicht gerechnet.

Später hat er nur noch bemerkt, dass Zugfahrten sehr langweilig sein können. Ich sei vorbereitet, sagte ich ihm, deutete auf mein Buch; im Moment lese ich Nick Hornby. Er sah auf das Buch und sagte: “Lesen und Schreiben ist nicht so meine Sache.”

Immigrierte Taxifahrer und graduierte Ingenieure — im Englischen würde man wohl sagen “Don’t judge a book by looking at it’s cover”…


Jun 10 2010

Der ultimative WM-Tipp

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Morgen geht die WM los! Machst Du auch in einer oder gar mehreren Tippgemeinschaften mit? Bist Du zuversichtlich, mit Deinen Tipps richtig zu liegen? Ich habe jetzt den Weg zum ultimativen Tipp gefunden — Fehler machen ist ausgeschlossen!

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Feb 3 2010

Wohnraum wird knapp - Immer mehr Iglus in Hamburg

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Schon seit einigen Jahren propagiert der Hamburger Senat sein Leitbild der “Wachsenden Stadt“. Kritik gibt es von verschiedenen Seiten. Die Jusos haben ihre Kampagne “Wachsende Stadt - Wachsender Widerstand” genannt.

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